Walter-Eucken-Gymnasium // Kaufmännische Schulen I // Freiburg

Einführung

Die Kaufmännische Berufsschule ist Dualer Partner in der Berufsausbildung.

Wir übernehmen den theoretischen Teil der Ausbildung. An unserer Schule ist eine Vielzahl von Ausbildungsberufen vertreten. Je nach Ausbildungsberuf findet der Unterricht als Teilzeit- oder Blockunterricht im Hauptgebäude Glümerstraße oder in der Außenstelle Lycée Turenne statt.

Für weitere Informationen zu den einzelnen Berufsbildern verweisen wir auf beim Berufenet der Arbeitsagentur
oder auf die Lehrpläne des
Landesinstitut für Schulen

Martin Hampel

ABTEILUNG KBS
E-Mail: hampel.wegvn(at)freiburger-schulen.bwl.de 
Telefon: 0761 - 201 7219

Wir sind Ihr Ansprechpartner für folgende Berufe, die in der Außenstelle Lycée Turenne unterrichtet werden.

Teilzeitunterricht:

  • Fachkraft für Lagerlogistik (LO)
  • Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistungen (SP)
  • Tourismuskaufleute (TK)
  • Kaufleute für Versicherung und Finanzen (VF)
  • Kaufleute im Groß- und Außenhandel (KG)
  • Kaufleute für Büromanagement (BM)
    (Hinweis: BM wird im Gebäude der Glümerstraße unterrichtet)
  • Kaufleute im Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation Europäisches Wirtschaftsmanagement (EFKG)
  • Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation Europäisches Wirtschaftsmanagement (EFKI)
  • Automobilkaufleute (KA)

 

Beate Kötzle

ASSISTENTIN KBS
E-Mail: koetzle.wegvn(at)freiburger-schulen.bwl.de 
Telefon: 0761-2017219

Blockunterricht:

  • Justizfachangestellte/r (ÖJ)
  • Bankkaufleute (BA)
  • Bankkaufleute mit Zusatzqualifikation Finanzassistent/-in (BAF)
  • Sozialversicherungsfachangestellte/r (ÖS)
  • Verwaltungsfachangestellte/r (ÖV)

Zusatzangebote

Englisch-KMK-Zertifikat

Das KMK-Zertifikat
in Englisch kann bei uns an der kaufmännischen Berufsschule ohne jegliche Kosten erworben werden. Die zentrale Prüfung findet einmal im Jahr statt. Die Auszubildenden entscheiden in ihrem letzten Ausbildungsjahr ob sie an der Prüfung teilnehmen wollen oder nicht. Jede Zertifikatsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Das Zertifikat enthält detaillierte Angaben über die erreichte Niveaustufe, die Prüfungsteile sowie die erzielten Ergebnisse in Prozent, die nicht nur bundesweit sondern auch international verständlich und anerkannt sind und auch für den Europass verwendet werden können.

Europäischer Computerführerschein

Ein sicherer und schneller Umgang mit den gängigen Computerprogrammen ist heute unerlässlich. Genau dies ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern durch den Erwerb des ECDL-Zertifikates.

Der ECDL zertifiziert den Schülerrinnen und Schülern grundlegende IT-Kenntnisse und besteht aus sieben Modulen, die innerhalb der angebotenen Kurse unterrichtet und abgelegt werden.

Weitere INFORMATIONEN zum Erwerb des ECDL-ZERTIFIKATES finden Sie unter folgendem Link (...)

 

 

WebUnits - Stundenplan im Web

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, jederzeit ihren tagesaktuellen Stundenplan über unser webbasiertes Stundenplansystem (WebUntis) abzurufen. Um diese Funktion nutzen zu können, bekommen unsere Schülerinnen und Schülern ihren persönlichen Login.

Kaufleute im E-Commerce

Fachkräfte für Lagerlogistik

Fachkräfte für Lagerlogistik

 

Fachkräfte für Lagerlogistik sind Spezialisten im fachgerechten Umgang mit Waren. Darüber hinaus werden Fachkräfte für Lagerlogistik in den Unternehmen benötigt, um Güterströme zu organisieren und zu verwalten: „Die richtige Ware zur rechten Zeit am rechten Ort“. Dies setzt kaufmännisches Denken, Zuverlässigkeit und eigenverantwortliches Handeln voraus.

Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler in unseren Lagerlogistikklassen besitzt einen Realschulabschluss, aber auch viele Hauptschüler und auch Abiturienten finden in diesem Beruf ein interessantes Betätigungsfeld mit guten Zukunftschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ausbildungsplätze zur Fachkraft für Lagerlogistik sind zu finden in Speditionen und Industriebetrieben, im Großhandel und in größeren Unternehmen des Einzelhandels.

Der schulische Teil der dreijährigen Berufsausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik findet an der Berufsschule im Teilzeitunterricht statt: Neben der fachpraktischen Ausbildung im Betrieb wechseln sich ein- und zweitägige Berufsschulwochen ab. Unterrichtet werden neben den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Gemeinschaftskunde und Englisch vor allem berufstheoretische Fächer, in denen allgemeine Strukturen betrieblicher Abläufe aufgezeigt, rechtliche Grundlagen des Lager- und Frachtgeschäfts erörtert, Kostenvergleiche berechnet und die Einbindung der Unternehmen in die Gesamtwirtschaft untersucht werden.

 

 

Speditionskaufleute

Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistungen

 

 

Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistungen sind Architekten des Güterverkehrs. Sie planen und vermitteln weltweit Transporte über alle Verkehrsträger hinweg. Verkehrsträger sind Lastkraftwagen, Eisenbahn, Schiff und Flugzeug. Hauptaufgabe ist die Abwicklung von Gütertransporten.

Zunehmend werden auch logistische Gesamttransportlösungen von Haus zu Haus nachgefragt. Die Globalisierung stellt dabei eine besondere Herausforderung an das Gesamtberufsbild dar. Insofern sind gute Kenntnisse in Geografie und Englisch von Vorteil.

 

Der schulische Teil der Berufsausbildung (i.d.R. drei Jahre, Verkürzung möglich auf zweieinhalb Jahre) zur Kauffrau/ zum Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistungen findet an der Berufsschule im Teilzeitunterricht statt. Neben der fachpraktischen Ausbildung im Betrieb wechseln sich ein- und zweitägige Berufsschulwochen ab.

Unterrichtet werden neben den Fächern Deutsch, Gemeinschaftskunde, Englisch und Religion, die betriebswirtschaftlichen Schwerpunktfächer Gesamtwirtschaft, Betriebswirtschaft sowie Kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Die Berufsschule vermittelt ein breites Spektrum an Wissen in den Bereichen Transport, Lagerhaltung, Versicherung, Bankwesen und Außenhandel.

 

 

Tourismuskaufleute

Tourismuskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen)

 

 

Tourismuskaufleute sind vor allem in typischen Unternehmen der Tourismusbranche, wie in Reisebüros, bei Reiseveranstaltern und im Geschäftsreisemanagement tätig. Zu ihren Handlungsfeldern zählen unter anderem, die Beratung und Vermittlung von Veranstalterreisen und individuellen Reisen unter Anwendung der Kenntnisse über Zielgebiete und Leistungsträger im Tourismus, das Planen und Durchführen von Veranstalterreisen und individuellen Reisen, die Ermittlung und Kalkulation von Reisepreisen, die Bearbeitung von Zahlungs- und Abrechnungsvorgängen, die Vermarktung und der Verkauf von touristischen Dienstleistungen und Zusatzleistungen (z.B. Reiseversicherungen), die Kommunikation mit internen und externen Partnern (auch in einer Fremdsprache) sowie die Nutzung von Informations-, Kommunikations- und Buchungssystemen.

Tourismuskaufleute benötigen eine besonders gut ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz. Gute Fremdsprachenkenntnisse (vorzugsweise in Englisch und Französisch) und Interesse an fremden Ländern sind unabdingbar.

 

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre mit der Möglichkeit einer Verkürzung. Die Beschulung erfolgt in Teilzeit, wobei es im ersten Ausbildungsjahr einen Berufsschultag pro Woche gibt. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Beschulung abwechselnd an einem oder zwei Berufsschultagen pro Woche.

Die Unterrichtsfächer sind Berufliche Fachkompetenz (BFK), Deutsch, Gemeinschaftskunde, Englisch und Religionslehre. Das zentrale Unterrichtsfach BFK beinhaltet Themen zu Geographie, Rechnungswesen sowie allgemeiner und spezieller Wirtschaftslehre.

 

In der Regel finden im zweiten Ausbildungsjahr eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildungszeit in verschiedenen Fächern schriftliche Prüfungen statt. Darüber hinaus erfolgt eine praktische Abschlussprüfung bei der IHK.

Zusätzlich können verschiedene Wahlqualifikationen im Ausbildungsbetrieb erworben werden. Als Wahlqualifikationen stehen Reisevermittlung, Reiseveranstaltung und Geschäftsreisen zur Auswahl. Diese erworbenen Kenntnisse in einer von der/dem Auszubildenden gewählten Wahlqualifikation können in einer gesonderten praktischen Prüfung durch die IHK nachgewiesen werden.

 

Versicherungskaufleute

Kaufmanns/-frau für Versicherungen und Finanzen

 

 

Das Berufsbild der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen ist geprägt vom intensiven Kundenkontakt und einem sich ständig wandelnden Markt mit einer Vielzahl an Versicherungs- und Finanzprodukten. Die Anforderungen an Kaufleute für Versicherungen und Finanzen sind sehr vielseitig. Sie sollten sich gut artikulieren können, Überzeugungskraft besitzen sowie mathematisches Gespür aufweisen. Die Freude am Umgang mit Menschen sowie die Bereitschaft, das individuelle Fachwissen durch Aus- und Weiterbildung ständig auf dem neuesten Stand zu halten, sind Grundvoraussetzungen für diesen Beruf. Der sichere Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationssystemen ist hierfür unerlässlich.

 

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen arbeiten im Innen- oder Außendienst. Während im Innendienst die Bearbeitung von Vertragsabschlüssen, deren Verwaltung sowie die Kalkulation von Versicherungsprämien zu den Hauptaufgaben gehören, steht im Außendienst die persönliche Kundenbetreuung sowie die Neukundengewinnung im Vordergrund.

 

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und findet dual, d.h. sowohl in Versicherungs- und Finanzbetrieben als auch in der Berufsschule statt. Ein- und zweitägige Berufsschulwochen wechseln sich dabei ab. Die theoretische Spezialisierung auf eines der beiden Fachgebiete „Versicherungen“ bzw. „Finanzen“ erfolgt erst im dritten Schuljahr. Die Hauptaufgaben in der Finanzberatung liegen darin, Kunden zu Kapitalanlagen, zur Altersvorsorge und anderen Finanzierungsthemen zu beraten. In der Fachrichtung Versicherung steht die Erarbeitung von individuellen Versicherungskonzepten, die Betreuung von Versicherungsnehmern sowie die Bearbeitung von Leistungsfällen im Mittelpunkt.

 

Kaufleute im Groß- & Außenhandel

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

- Fachrichtung Großhandel -

Kaufleute im Groß- und Außenhandel arbeiten bei Großhändlern verschiedenster Wirtschaftszweige. Die Hauptaufgabe des Großhandels liegt im Einkauf und Verkauf von Waren. Der Großhandel ist somit das Bindeglied zwischen dem Hersteller und dem Einzelhandel. Kaufleute im Groß- und Außenhandel stehen daher in engem Kontakt zu Kunden, Produzenten und Lieferanten. Kontaktfreudigkeit und Interesse an organisatorischen und kaufmännischen Tätigkeiten ist eine wichtige Voraussetzung. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil.

Die duale Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel dauert in der Regel drei Jahre. Es ist eine Verkürzung auf zwei bzw. zweieinhalb Jahre möglich.

Der Berufsschulunterricht findet in Teilzeit wochenweise abwechselnd an einem beziehungsweise zwei Berufsschultagen pro Woche statt.

Neben den berufsbezogenen Fächern (Großhandelsprozesse, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Gesamtwirtschaft) werden die Fächer Deutsch, Gemeinschaftskunde, Englisch und Religion unterrichtet.

Nach der Hälfte der Ausbildung, in der Regel nach eineinhalb Jahren, findet die Zwischenprüfung statt. Es handelt sich hierbei um eine schriftliche Prüfung der IHK, bei welcher sowohl Inhalte aus der Berufsschule als auch betriebliche Fragen geprüft werden.

Am Ende der Ausbildung folgen für den schulischen Bereich die schriftlichen Abschlussprüfungen in den berufsbezogenen Fächern und in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch und Gemeinschaftskunde. Der betriebliche Bereich wird im Rahmen einer praktischen Abschlussprüfung bei der IHK geprüft.

 

 

 

Bankkaufleute

Bankkaufmann/-frau

Bankkaufmann/-frau mit Zusatzqualifikation (Finanzassistenten)

 

 

Bankkaufleute arbeiten hauptsächlich in Kreditinstituten und beraten ihre Kunden in allen Fragen rund ums Geld. Im kundennahen Bereich reichen die Tätigkeiten von der Eröffnung von Bankkonten über die Beratung von verschiedenen Möglichkeiten der Geld- und Kapitalanlage bis hin zur Bearbeitung von Privat- und Firmenkrediten. Wer Spaß hat am Umgang mit Menschen, Freude am Verkaufen und an einem abwechslungsreichen Aufgabengebiet, wird sich in diesem Beruf wohlfühlen.

 

Die duale Ausbildung zum Bankkaufmann wird an unserer Schule für Auszubildende mit Hochschulreife über zwei Schuljahre und mit mittlerem Bildungsabschluss über zweieinhalb Jahre begleitet. Der Berufsschulunterricht findet dabei als Blockunterricht mit einer Dauer von zwei bis vier Wochen statt. Unterrichtet werden bei den Bankkaufleuten mit mittlerem Bildungsabschluss neben den berufsbezogenen Fächern Rechnungswesen, Allgemeine und Spezielle Wirtschaftslehre, auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Gemeinschaftskunde und Englisch. Bei den Auszubildenden mit Hochschulreife werden an Stelle der beiden allgemeinbildenden Fächer Deutsch und Gemeinschaftskunde die Fächer Steuerlehre und Allfinanz unterrichtet.

 

Am Ende der Ausbildung folgen die schriftlichen Abschlussprüfungen in den berufsbezogenen Fächern und den allgemeinbildenden Fächern Deutsch und Gemeinschaftskunde. Die Auszubildenden mit Hochschulreife werden an Stelle der beiden allgemeinbildenden Fächern in den Fächern Steuerlehre und Allfinanz geprüft. Sie erlangen bei Bestehen einer zusätzlichen mündlichen Prüfung, neben dem Abschluss im Ausbildungsberuf Bankkaufleute, den Abschluss Finanzassistent/in. Mit Bestehen der praktischen Abschlussprüfung vor der Industrie und Handelskammer endet die Ausbildung der Bankkaufleute.

 

 

Büromanagement

Kaufmann/-frau für Büromanagement

 

Die duale Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Büromanagement (ehem. Bürokaufmann/-frau) findet im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule statt. Kaufleute für Büromanagement organisieren und bearbeiten bürowirtschaftliche Aufgaben und übernehmen Sekretariats- und Assistenzaufgaben. Sie erledigen kaufmännische Tätigkeiten in den Bereichen Auftragsbearbeitung, Beschaffung, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Marketing und Personalverwaltung. Die Ausbildung ist in Industrie- und Handelsunternehmen, in Handwerksbetrieben, Dienstleistungsunternehmen und im öffentlichen Dienst möglich. Eine Spezialisierung der Auszubildenden erfolgt in den Ausbildungsbetrieben.

 

Der Berufsschulunterricht findet jede Woche an einem Tag und alle zwei Wochen an einem weiteren festen Tag statt. Folgende Fächer stehen auf der Stundentafel: Berufsfachliche Kompetenz, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Englisch, Religion.

 

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre, eine Verkürzung der Ausbildungszeit auf zwei bzw. zweieinhalb Jahre ist möglich und wird im Ausbildungsvertrag festgelegt. Diese Auszubildenden werden, wenn möglich, in einer Kurzzeitklasse beschult. Jeder Auszubildende kann, sofern sein Ausbildungsbetrieb zustimmt, aufgrund seiner überdurchschnittlichen Leistungen einen Antrag auf vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung bei der zuständigen Kammer stellen und damit seine Ausbildungszeit verkürzen.

 

Nach 15 Monaten der Ausbildungszeit findet bereits der erste Teil der Abschussprüfung statt. Diese Prüfung ersetzt die bisherige Zwischenprüfung bei der zuständigen Kammer. Der zweite Teil der Abschlussprüfung wird am Ende der Ausbildungszeit durchgeführt. Beide Teile der Abschlussprüfung gehen in das Abschlusszeugnis der Schule und der Kammer ein.

 

 

 

Groß- und Außenhandelskaufleute und Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation EU-Wirtschaftsmanagement

 

 

Europäisches Wirtschaftsmanagement

Das Europäische Wirtschaftsmanagement ist ein Duales Berufskolleg für Abiturienten in den Bereichen Industrie oder Groß- und Außenhandel.

Industriekaufleute unterstützen Unternehmensprozesse von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice in den Aufgabenbereichen Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel kaufen Güter aller Art bei Herstellern und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und einen reibungslosen Warenfluss. Kommunikationsfreude und Interesse an organisatorischen und kaufmännischen Tätigkeiten sind eine wichtige Voraussetzung für beide Berufe.

Die Globalisierung der Märkte verlangt von den Mitarbeitern in Unternehmen wirtschaftliche und fremdsprachliche Qualifikationen, die über die Anforderungen an eine normale Ausbildung als Industriekaufmann bzw. Groß- und Außenhandelskaufmann hinausgehen. Daher wird eine Zusatzqualifikationen in Europäischer Volks- und Betriebswirtschaft und in zwei Fremdsprachen, Englisch und Französisch bzw. Spanisch erworben. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kann nicht verkürzt werden.

Im zweiten Ausbildungsjahr ist ein dreiwöchiger Aufenthalt in Paris oder ein Praktikum/Sprachschule in Spanien möglich. Im dritten Ausbildungsjahr ist ein 13-wöchiges Praktikum vorgesehen. Das Praktikum vermittelt den Auszubildenden sowohl Sprachkompetenz als auch Einblicke in die Arbeitsmethoden anderer Länder und deren Kulturen. Damit verbunden ist der Erwerb der Europass-Mobilität. Es besteht die Möglichkeit einer Förderung durch das Programm Erasmus+.

Die Ausbildung richtet sich an volljährige, besonders leistungsfähige Bewerber mit Abitur, Fachhochschulreife oder einer gleichwertigen Vorbildung und Grundkenntnissen in zwei Fremdsprachen (Englisch und Französisch oder Spanisch). In der zweiten Fremdsprache (Französisch oder Spanisch) sollten die Auszubildenden mindestens das Niveau B1 aufweisen. Dies ist der Fall, wenn die Auszubildenden das Abitur an einem beruflichen Gymnasium abgelegt und drei Jahre die neubeginnende Fremdsprache besucht haben oder die Fachhochschulreife am Berufskolleg Fremdsprachen absolviert haben.

In der Berufsschule werden die Fächer Gesamtwirtschaft, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Geschäftsprozesse (Industrie) oder Großhandelsprozesse (Handel) unterrichtet. Anstelle der allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Gemeinschaftskunde und Religion werden zusätzliche Kenntnisse in Europäischer Wirtschaftslehre und in zwei Fremdsprachen vermittelt.

Die Beschulung erfolgt in Teilzeit, wobei es in allen drei Ausbildungsjahren abwechselnd einen oder zwei Berufsschultage pro Woche gibt.

Nach der Hälfte der Ausbildung, also in der Regel nach eineinhalb Jahren, findet die Zwischenprüfung der IHK statt. Am Ende der Ausbildung folgen für den schulischen Bereich die schriftliche Abschlussprüfung in den berufsbezogenen Fächern sowie den Fächern der Zusatzqualifikation. Der betriebliche Bereich wird im Rahmen einer praktischen Abschlussprüfung bei der IHK geprüft.

Automobilkaufleute

Automobilkaufmann/-frau

 

 

Die Auszubildenden lernen während ihrer Ausbildung die kaufmännische Abwicklung für die Bereiche Service, Werkstatt, Ersatzteile und Zubehör sowie Neu- und Gebrauchtwagenhandel in den Autohäusern kennen. Ein besonderes Interesse an Kraftfahrzeugen ist nicht zwingend erforderlich, aber auf jeden Fall von Vorteil, genauso wie Stärken in der Kommunikation.

 

Die reguläre Ausbildungszeit für die Automobilkaufleute beträgt drei Jahre und kann bei Zustimmung des Ausbildungsbetriebs und einem bestimmten Notenschnitt auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Die Mindestvoraussetzung für diesen Ausbildungsberuf ist der Hauptschulabschluss.

 

In der Berufsschule gibt es einen Fixtag in der Woche, an dem immer unterrichtet wird, und einen sogenannten Wechseltag, an dem der Unterricht alle 14 Tage stattfindet. Die Auszubildenden erhalten Unterricht in den berufsbezogenen Fächern Berufsfachliche Kompetenz (BFK), Projektkompetenz (PK), Wirtschaft und Soziales (WiSo) sowie in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Gemeinschaftskunde, Englisch und Religion. Im zweiten Ausbildungsjahr wird 14-tägig das Fach Technik an der Richard-Fehrenbach-Schule in Freiburg angeboten (belegungspflichtig).

 

Justizfachangestellte

Justizfachangestellte/r

 

 

Justizfachangestellte erledigen Büro- und Verwaltungstätigkeiten. Sie verwalten Akten zu gerichtlichen Vorgängen Insbesondere berechnen, vermerken und überwachen sie Fristen. Ebenso beaufsichtigen und erledigen sie den Schriftverkehr und nehmen Eintragungen in Dateien und Karteien vor, z.B. in das Grundbuch oder in das Handelsregister. Sie fertigen Schriftstücke an und beglaubigen diese. Außerdem führen sie in Verhandlungen und bei Vernehmungen das Protokoll. Sie berechnen Gebühren für Gerichtsverfahren und verfolgen Zahlungsvorgänge. In Serviceeinheiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften geben sie Auskünfte an Bürger/innen.

Es handelt sich um eine dreijährige duale Berufsausbildung, nach BBiG, wobei bei überdurchschnittlichen Leistungen und unter Zustimmung des Betriebes eine Verkürzung auf zweieinhalb Jahre möglich ist.

Die Beschulung findet als Blockunterricht statt.

Es folgen schriftliche Abschlussprüfungen an der Berufsschule in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch und Gemeinschaftskunde sowie den ausbildungsspezifischen Fächern. Die Ausbildung schließt mit einer mündlichen Abschlussprüfung am Oberlandesgericht Karlsruhe ab.

 

Sozialversicherungsfachangestellte/r

Sozialversicherungsfachangestellte/r

 

 

Der Ausbildungsberuf Sozialversicherungsfachangestellte/r in der Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung ist ein anspruchsvoller und abwechslungsreicher Beruf. Sozialversicherungsfachangestellte bilden die Schnittstelle zwischen den jeweiligen Krankenkassen und den Versicherten. Im persönlichen oder telefonischen Beratungsgespräch kümmern sich Sozialversicherungsfachangestellte um die Zufriedenheit ihrer Kunden und beraten diese bei allen Fragen rund ums Gesundheitswesen; dazu zählen z. B. die gesetzlichen und freiwilligen Leistungen der Krankenkassen oder die Höhe der monatlichen Beiträge. Diese Tätigkeiten machen den Beruf der/des Sozialversicherungsfachangestellten zu einer spannenden Aufgabe mit großer Zukunftsperspektive: Das Gesundheitswesen zählt zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftsbereichen Deutschlands.

 

Die menschennahe Arbeit verlangt starke kommunikative Kompetenz und ein ausgeprägtes Servicedenken. Da der Dialog mit den Versicherten nicht immer reibungslos verläuft, ist ein großes Maß an Konfliktfähigkeit wichtig. Sozialversicherungsfachangestellte treffen dabei viele Entscheidungen, wie z.B. Anspruchsprüfungen auf Basis des Sozialgesetzbuches. Hierfür ist ein sicheres Beherrschen der deutschen Sprache wichtig. Kalkulationen und Abrechnungen erfordern zudem gute Rechenfertigkeiten.

Für die Ausbildung ist kein bestimmter Schulabschluss gefordert. Faktisch stellen die Versicherungsträger aber überwiegend Bewerberinnen und Bewerber mit gutem mittlerem Schulabschluss ein.

 

An unserer Schule erhalten die Schülerinnen und Schüler eine umfassende kaufmännisch-wirtschaftliche Bildung. Zu den Fächern gehören Sozialversicherungslehre, Rechtslehre, Rechnungswesen, allgemeine Wirtschaftslehre sowie Textverarbeitung. Der Unterricht fördert nicht nur abstraktes und analytisches Denken, sondern schult durch Unterrichtsprojekte auch selbstständiges und eigenverantwortliches Handeln. Die Allgemeinbildung wird durch die Fächer Gemeinschaftskunde, Deutsch, Englisch sowie Religion vertieft.

Der Berufsschulunterricht ist als Blockunterricht organisiert, bestehend aus neun Blöcken zu je zwei bis maximal vier Wochen. Die Berufsschule beginnt im Februar und endet mit der schriftlichen Berufsschulabschlussprüfung im Herbst des darauffolgenden Kalenderjahres.

 

 

 

Verwaltungsfachangestellte

Verwaltungsfachangestellte/r

 

 

Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung Kommunalverwaltung erledigen Büro- und Verwaltungsarbeiten in Behörden und Institutionen der Kommunen (Rathäuser, Landratsämter, Eigenbetriebe) und beraten Bürger/innen. In Stadt-, Gemeinde- oder Kreisverwaltungen, in Bereichen wie Energieversorgung, Naturschutz, Bau- und Liegenschafts-, Wohnungs-, Straßenverkehrs- oder Sozialhilfewesen gilt es zahlreiche rechtliche Regelungen zu beachten und umzusetzen. Verwaltungsfachangestellte führen Akten, erledigen den Schriftverkehr sowie den Posteingang und -ausgang. Für die jeweiligen Verwaltungsvorgänge erheben sie Daten. Diese verarbeiten sie anschließend und bereiten sie übersichtlich in Statistiken, Tabellen oder Grafiken auf. Die Verwaltungsfachangestellten sind ebenfalls daran beteiligt, Zahlungsvorgänge, Mahnungen, Stundungs-, Niederschlagungs- und Erlassanträge zu bearbeiten. In ihrem Büro stehen sie den Bürgern auch persönlich für Auskünfte und Beratungsleistungen zur Verfügung.

 

Bei der Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten handelt es sich um eine dreijährige duale Berufsausbildung nach BBiG.

Die Beschulung findet im ersten und zweiten Ausbildungsjahr als Blockunterricht an der Berufsschule statt. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt der schulische Teil der Berufsausbildung durch die Badische Gemeindeverwaltungsschule mit Standorten z.B. in Offenburg, Villingen oder Lörrach.

Die schriftliche Abschlussprüfung an der Berufsschule gilt als Zwischenprüfung.

Die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen werden durch das Regierungspräsidium Karlsruhe durchgeführt.

 

 

  • 19 Juni 2018

    BK: BKII, BKFH Nachprüfung: BWL

    8:00 Uhr
  • 20 Juni 2018

    BK: BKII, BKFH,Nachprüfung Mathematik

    8:00 Uhr
  • 20 Juni 2018

    3WG: Seminarkurse

    13:30 Uhr
  • 21 Juni 2018

    BK: BKII2 Zusatzprüfung Wirtschaftsassistenz NP

    8:00 Uhr