Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs
Die Teilnahme an der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai in Colmar war für uns Schülerinnen und Schüler des Walter-Eucken-Gymnasiums und unsere Lehrerin Sandra Butsch aus Freiburg ein sehr bewegender und bedeutender Moment. Gemeinsam mit französischen Schülerinnen und Schülern, Vertreterinnen und Vertretern des Conseil Municipal des Enfants sowie zahlreichen Ehrengästen durften wir an einer würdevollen Zeremonie im Zeichen von Frieden, Erinnerung und deutsch-französischer Freundschaft teilnehmen.
Hoher Stellenwert des gemeinsamen Erinnerns
Zu den anwesenden Ehrengästen gehörten unter anderem der Präfekt des Haut-Rhin, Emmanuel Aubry, die Abgeordnete Brigitte Klinkert, Senator Christian Klinger, der Bürgermeister von Colmar Éric Straumann, Vertreter der französischen Streitkräfte, der Gendarmerie, regionaler Institutionen sowie zahlreicher gesellschaftlicher Organisationen. Ihre Anwesenheit zeigt, welchen hohen Stellenwert das gemeinsame Erinnern und die europäische Verständigung bis heute besitzen.
Begegnung mit der Abgeordneten Brigitte Klinkert
Besonders hervorheben möchten wir die überaus herzliche und freundliche Begegnung mit Brigitte Klinkert. Mit großer Offenheit, Aufmerksamkeit und Herzlichkeit begegnete sie uns Jugendlichen und machte deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich ist. Diese Begegnung hat uns tief beeindruckt und wird uns lange in Erinnerung bleiben.
Deutsch-französische Freundschaft lebendig halten
Die Feier mit ihren bewegenden Reden, den musikalischen Beiträgen, der Kranzniederlegung und den gemeinsamen Momenten des stillen Gedenkens hat uns eindrucksvoll vor Augen geführt, dass die deutsch-französische Freundschaft kein selbstverständliches Geschenk ist. Sie ist das Ergebnis von Versöhnung, Mut und dem festen Willen vieler Generationen, Frieden zu schaffen und zu bewahren. Gerade deshalb lohnt es sich, sich aktiv für diese Freundschaft einzusetzen – durch Begegnungen, gegenseitigen Respekt und den offenen Dialog zwischen jungen Menschen beider Länder. Es wäre aus unserer Sicht sehr wünschenswert, wenn in Deutschland aktiv an diesen Tag erinnert würde.
Wir nehmen aus Colmar nicht nur viele Erinnerungen mit, sondern auch die Verantwortung, diese Freundschaft weiterzutragen und lebendig zu halten.
SchülerInnen des Politik- und Gesellschaftskurses