Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“ nahmen Schüler: innen der Klassenstufen 9 und 10 im Rahmen des Kunstunterrichts am 73. Europäischen Wettbewerb teil. Mit kreativen und engagierten Beiträgen setzten sich die Jugendlichen künstlerisch mit aktuellen gesellschaftlichen und europäischen Fragestellungen auseinander.
Ein besonderer Erfolg gelang dabei unseren beiden Preisträgerinnen Sarah Fröhlich (9-2) und Sima Aka (9-2). Die feierliche Preisverleihung fand am 9. Mai auf dem Kartoffelmarkt in Freiburg statt. Dort wurden die Schülerinnen von Bürgermeister Martin Horn ausgezeichnet. Gemeinsam mit der Europaabgeordneten Vivien Costanzo überreichte er die Preise und Urkunden.
Wir gratulieren unseren beiden Siegerinnen herzlich zu diesem tollen Erfolg und freuen uns über das große Engagement und die kreativen Arbeiten im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs.
K. Leicht (Kunstlehrerin)
Text von Sarah Fröhlich zu ihrem Bild: (FOTO 3)
Auf dem Bild ist ein Mädchen zu sehen, das durch eine graue, dunkle Welt rennt. Sie rennt durch Kriegsgebiete, Orte, an denen sie nicht sein darf, Dennoch läuft sie in ein Bild hinein, das einen goldenen Rahmen besitzt. Dieser Ort ist bunt und die Europaflagge weht im Wind. Dort an diesem Ort ist sie willkommen. Ich will mit dem Bild ausdrücken, dass jeder in Europa sicher ist und keine Angst haben muss. Es soll kein Krieg herrschen, sondern Frieden und wenn an einem Ort Frieden ist, blüht alles und man ist willkommen.
Text von Sima Aka zu ihrem Bild: (FOTO 4 und FOTO 5)
Die Farben, die ich genutzt habe, symbolisieren Traurigkeit, Unterdrückung und Hoffnung. Grau steht für Unentschlossenheit und Zurückhaltung. Die Angst vor Hilfe. Blau in den Augen steht für Traurigkeit, Kälte und Distanz. Wenn man mein Bild ins Licht hält, erscheint eine Hand, die der Person den Mund zuhält, mit dem Satz „Violence is not a solution“ (Gewalt ist keine Lösung). Die Hand ist orange. Orange ist die Farbe gegen Gewalt die europaweit, vor allem in Deutschland, verwendet wird. Der zugehaltene Mund symbolisiert Stille, und der Wechsel der Bildseiten verdeutlicht, dass Gewalt nicht immer sichtbar ist!